Die Feder kritzelt: Hölle das! Bin ich verdammt zum Kritzeln-Müssen? — So greif’ ich kühn zum Tintenfass und schreib’ mit dicken Tintenflüssen. Wie läuft das hin, so voll, so breit! Wie glückt mir Alles, wie ich’s treibe! Zwar fehlt der Schrift die Deutlichkeit — was thut’s? Wer liest denn, was ich schreibe? (Friedrich Nietzsche)
Samstag, 31. Dezember 2011
Jahresrückblick 2011 (7)
Trends. Das ablaufende Jahr hat für manche Lacher gesorgt. Verantwortlich dafür waren weltweite Foto-, aber auch TV-Aktionen, die über das Internet ihre Verbreitung fanden. Ich muss gestehen, einen davon - Planking - musste ich ausprobieren (siehe Foto). Für Owling, Batmanning, Stocking, Horsemanning, Razorbombing, Teapotting, Coning, Scarlett, Leisure Diving hatte ich einfach zu wenig Zeit. Wenn es trotzdem noch jemanden heuer reizt, hier ein paar Beispiele.
Freitag, 30. Dezember 2011
Jahresrückblick 2011 (6)
Jahrestage. Auch heuer fanden unzählige Jahrestage statt, die an Ereignisse im privaten und öffentlichen Bereich erinnern. Es gab dabei auch einen wichtigen für den Rock and Roll. Vor sechzig Jahren - es mag der 3. oder 5. März 1951 gewesen sein - wurde Rocket 88 aufgenommen. Dieser erste Song des Rock and Roll, so sein Produzent Sam Phillips, wurde von Ike Turner - genau der - und seinen Kings of Rhythm eingespielt. Vertrieben wurde die Single vom legendären Label Chess Records. Turner und seine Kings wurden dabei kurzfristig in Jackie Brenston and his Delta Cats umbenannt. Brenston war übrigens der Sänger auf dieser Aufnahme und der Saxophonist der Kings. Übrigens ohne Cadillac Boogie (1947) und Rocket 88 Boogie (1949) wäre es wohl nie zu dieser Fassung gekommen. Immerhin erreichte Turner damit Platz Eins in den R&B-Charts. Jedenfalls war Rocket 88 ein wichtiger Schritt zur Entwicklung des Rock and Roll, wobei Phillips ein Jahr später die Sun Records - genau die - gründete.
P.S.: Ach, das waren noch Zeiten, als R&B wirklich noch R&B war.
P.S.: Ach, das waren noch Zeiten, als R&B wirklich noch R&B war.
Montag, 26. Dezember 2011
Jahresrückblick 2011 (5)
Sport. Österreich ist eine Großmacht. Wer das Gegenteil behauptet, hat entweder nicht die Kronen Zeitung abonniert oder keinen Zugriff auf Eurosport & Co. Dank einer gut ausgebauten Sportförderung, immerhin ist der Politikbereich Sport dem Landesverteidigungsminister unterstellt, gelingt es uns bereits im Nachwuchs Weltspitze zu sein.
Wahrscheinlich gibt es auch kein Land auf der Welt, wo man die politische Zugehörigkeit eines Sportvereins so leicht erkennen kann. Noch dazu an der Dichte von Politikern, die Sportfunktionäre sind. Noch nie was von ASKÖ und Sportunion gehört? Zumindest gibt es für diese Funktionäre eine Vision. Da Skispringen nun auch eine Sommersportart ist, muss der Wettbewerb auch bei den Olympischen Sommerspielen ins Programm genommen werden.
Übrigens haben mich meine sentimentalen Favoriten 2011 im Stich gelassen: Kanada im Eishockey, Schottland im Fußball und England im Rugby.
Wahrscheinlich gibt es auch kein Land auf der Welt, wo man die politische Zugehörigkeit eines Sportvereins so leicht erkennen kann. Noch dazu an der Dichte von Politikern, die Sportfunktionäre sind. Noch nie was von ASKÖ und Sportunion gehört? Zumindest gibt es für diese Funktionäre eine Vision. Da Skispringen nun auch eine Sommersportart ist, muss der Wettbewerb auch bei den Olympischen Sommerspielen ins Programm genommen werden.
Übrigens haben mich meine sentimentalen Favoriten 2011 im Stich gelassen: Kanada im Eishockey, Schottland im Fußball und England im Rugby.
Freitag, 23. Dezember 2011
Jahresrückblick 2011 (4)
Personalentscheidungen. Ein rotes Tuch für den politischen Beobachter. Ob ein blaues Auge einen Grünschnabel erkennt, wird man erst durch die Schwarzmalerei der Medien und / oder der politischen Gegner erfahren. Es gilt einfach in die saure Orange zu beißen.
Kommen wir aber zur Sache, einer aktuellen: Die heutige Bestellung von Nikolaus Pelinka als Büroleiter des ORF-Generalsekretärs Wrabetz hat für viel Wirbel gesorgt. Nicht nur die Wutredakteure (Copyright @AlfredHoch) des ORF, die sich durch eine Stellungnahme des Redakteursrat - ORF-Neubestellungen sind unternehmensschädigend - und durch einen offenen Brief der ZiB-Redaktion gemeldet haben, zeugen von Unverständnis dieser wohl SPÖ-internen Entscheidung im Staatsunternehmen ORF selbst.
In der Welt der Realpolitik hat man davon ausgehen müssen, dass der Freundeskreis von Laura Rudas bereits jetzt die Weichen für die Zeit nach Faymann stellt. Es ist Zeit für ein neues ORF-Volksbegehren!
Kommen wir aber zur Sache, einer aktuellen: Die heutige Bestellung von Nikolaus Pelinka als Büroleiter des ORF-Generalsekretärs Wrabetz hat für viel Wirbel gesorgt. Nicht nur die Wutredakteure (Copyright @AlfredHoch) des ORF, die sich durch eine Stellungnahme des Redakteursrat - ORF-Neubestellungen sind unternehmensschädigend - und durch einen offenen Brief der ZiB-Redaktion gemeldet haben, zeugen von Unverständnis dieser wohl SPÖ-internen Entscheidung im Staatsunternehmen ORF selbst.
In der Welt der Realpolitik hat man davon ausgehen müssen, dass der Freundeskreis von Laura Rudas bereits jetzt die Weichen für die Zeit nach Faymann stellt. Es ist Zeit für ein neues ORF-Volksbegehren!
Jahresrückblick 2011 (3)
Manchmal sind Namen wie Schall und Rauch. Manchmal ergeben sie Sinn oder Unsinn. Manchmal sind sie stimmig oder unstimmig. Und nur einmal wird Marx für seine Leistungen um die Soziale Marktwirtschaft gewürdigt. Doch wer hat in Österreich Kenntnis davon genommen, an wen der "Preis Soziale Marktwirtschaft 2011" der deutschen Konrad-Adenauer-Stiftung verliehen wurde? An den Münchner Kardinal Reinhard Marx.
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